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Energie · Fernwärme Slowakei Behördliche Freigabe 9 Okt 2026

Slowakische Behörde gibt Übernahme der ENGIE-Wärmegesellschaften durch Veolia frei

Das slowakische Antimonopolamt (PMÚ) hat am 9. Oktober 2026 mitgeteilt, dass es am 25. September einen Zusammenschluss freigegeben hat, mit dem die Veolia Energia Slovensko, a. s. die alleinige Kontrolle über die ENGIE Services a.s., die Račianska teplárenská, a.s. und die Prvá ružinovská spoločnosť s. r. o. erwirbt; die Entscheidung ist seit 28. September rechtskräftig. Das PMÚ prüfte die Bereiche, in denen sich die Tätigkeiten der Gruppen Veolia und Engie in der Slowakei überschneiden, mit Schwerpunkt auf Wärmelieferung und dem Wettbewerb um den Betrieb von Fernwärmesystemen. Bei dezentralen Wärmequellen für einzelne Gebäude, Gebäudekomplexe oder Industrieareale findet Wettbewerb projektweise statt und bleibt ausreichend. Bei der Fernwärme, wo Betreiber meist per Ausschreibung gewählt werden und danach aufgrund langfristiger Verträge eine Exklusivstellung haben, bleiben laut PMÚ weitere fähige Bieter — genannt werden ESCO Slovensko, STEFE und MH Teplárenský holding. Bratislava, wo Veolia und MH Teplárenský holding bedeutend sind, wurde gesondert geprüft; berücksichtigt wurden die schrittweise Schwächung von Engie dort und jüngste Ausschreibungsergebnisse. Der Kaufpreis wurde nicht genannt.

Unser Kommentar In der Fernwärme wird einmal konkurriert — bei der Ausschreibung —, danach hält der Gewinner über einen langen Vertrag jahrelang ein lokales Monopol. Deshalb prüfte die Behörde, ob für künftige Ausschreibungen genügend Bieter bleiben, statt auf heutige Marktanteile zu schauen. Für Käufer von Wärme- und Energiedienstleistungsportfolios mit langer Restlaufzeit kommt der Wettbewerb nun von weniger, aber motivierteren großen Gruppen.
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