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Verteidigung · Schiffbau Rumänien Verkauf aus der Insolvenz — Übernahme genehmigt 9 Okt 2026

Kauf der insolventen Werft Mangalia durch Rheinmetall genehmigt

Die rumänische Regierung hat am 9. Oktober 2026 die Genehmigung der Übernahme der Marinewerft Mangalia durch den deutschen Rheinmetall-Konzern begrüßt. Die bisherige Betreiberin Damen Shipyards Mangalia ist insolvent; laut Mitteilung führten die finanziellen Probleme zur Entlassung von fast 1.000 Beschäftigten. Die Regierung verknüpft den Deal mit dem EU-Verteidigungsprogramm SAFE, in dessen Rahmen sie Investitionen in die rumänische Rüstungsindustrie, einschließlich der Werft, zur Bedingung für den Kauf von Rheinmetall-Rüstungsgütern gemacht hat; die geplanten Investitionen sollen den Betrieb wieder aufnehmen und Arbeitsplätze schaffen. Laut Presseberichten unter Berufung auf den Insolvenzverwalter CITR ist Käuferin die Rheinmetall Real Estate România SRL; der Preis lag bei rund 138,0 Mio. € ohne MwSt. und wurde in der fünften Auktion nach vier Auktionen ohne Bieter erzielt. Die Regierungsmitteilung selbst nennt keinen Preis.

Unser Kommentar Eine Werft, die in vier Auktionen keinen Käufer fand, wurde erst verkauft, als der Staat sie an einen großen Rüstungsauftrag knüpfte — den Deal hat ein Vertrag geschaffen, nicht die Wirtschaftlichkeit des Assets. Der Kauf aus der Insolvenz erlaubt zudem die Übernahme ohne Schulden und Personalverpflichtungen der alten Gesellschaft. Für notleidende Industrieanlagen heißt das: Den realistischen Preis setzt, wer eine konkrete, finanzierte Verwendung hat — und der Verkauf wartet oft, bis es diese gibt.
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