Die in Warschau notierte Photon Energy N.V. gab am späten Abend des 25. September 2026 (Ad-hoc-Mitteilung 27/2026) bekannt, einen Vertrag über den Verkauf von acht Photovoltaikanlagen in der Slowakei mit einer installierten Gesamtleistung von 7,581 MWp geschlossen zu haben. Jede Anlage liegt in einer eigenen hundertprozentigen Projektgesellschaft: EcoPlan 2 und 3 in Mokrá Lúka (je 963 kWp), Fotonika (999 kWp), Sun4ZVB und Sun4ZVC in Babiná (je 999 kWp), SK SPV 2 und 3 in Jovice (je 979 kWp) sowie ATS Energy in Blatná (700 kWp). Käufer sind vier Privatpersonen, die das Unternehmen als strategische Investoren in slowakische PV-Anlagen bezeichnet. Die Transaktion ist als Verkauf der Anteile an den Projektgesellschaften zu einem Unternehmenswert von 5,6 Mio. € strukturiert, zahlbar bei Vollzug. 2025 erzielte das Portfolio rund 2,1 Mio. € Umsatz und rund 1,65 Mio. € EBITDA. Zum 30. Juni 2026 bestanden rund 4,1 Mio. € Projektfinanzierung, die in den verkauften Gesellschaften verbleiben. Photon Energy nennt die Gründe: Die Einspeisevergütung läuft 2030 bzw. 2031 aus; bis Ende 2026 sind erhebliche Investitionen fällig, eine Pflicht aus der 2021 beschlossenen Verlängerung des Vergütungszeitraums von 15 auf 20 Jahre; und eine Analyse von 2023 ergab fehlende zusätzliche Netzkapazität sowie starke Einschränkungen bei der Verlängerung der Flächennutzungsrechte, sodass ein Repowering kaum Wert schafft. Laut Unternehmen senkt der Verkauf Konzernschulden, Investitionsbedarf und regulatorisches Risiko und finanziert den geplanten Restrukturierungsprozess. Photon behält 50%-Beteiligungen an drei weiteren slowakischen Anlagen (Myjava, Polianka, Brestovec; 2,85 MWp), deren Projektschulden 2025 vollständig getilgt wurden. Der Vollzug ist noch nicht gemeldet.