Die INPRO S.A. aus Danzig meldete am 30. September 2026, dass sie in Ausführung zweier am 24. September gemeldeter Vorverträge (Meldung 38/2026) zwei Anteilskaufverträge unterzeichnet und 38 Anteile, also 76%, der MS15 sp. z o.o. aus Gdynia, eines Unternehmens aus dem Planungssektor, erworben hat. Vertragspartner waren alle bisherigen Gesellschafter, sämtlich Privatpersonen. Nach der Transaktion hält INPRO 76%, ein Gesellschafter behält 24%. Das Eigentum ging mit Unterzeichnung über. Vorausgegangen waren eine Due Diligence durch INPRO, der Verzicht der Verkäufer auf Vorkaufsrechte und eine Satzungsänderung nach den Vorgaben von INPRO. Der Preis wurde zu Marktbedingungen auf Basis von Bewertungen festgelegt; laut INPRO übersteigen die Kaufpreise zusammen nicht 10% ihres Eigenkapitals. Einer der Verträge — mit dem verbleibenden Gesellschafter — sieht einen gedeckelten Earn-out vor, der einen Teil des Preises an operative Ziele und das kumulierte EBITDA 2026–2029 knüpft. INPRO beschreibt den Kauf als Erweiterung der Gruppe um ein Planungssegment.