Die Hrvatska poštanska banka hat am 1. September den Erwerb von 100% der Croatia banka abgeschlossen und die Bank von der Staatlichen Agentur für Einlagensicherung und Bankenabwicklung auf Grundlage eines am 4. März unterzeichneten Anteilskaufvertrags übernommen. Alle aufschiebenden Bedingungen — regulatorische Freigaben und Zustimmung der Hauptversammlung — wurden erfüllt, die Aktien werden über den Zentralverwahrer übertragen. Zwei Tage später, am 3. September, schlossen die beiden Banken einen Verschmelzungsvertrag, der am 4. September beim Handelsgericht Zagreb eingereicht wurde. Da HPB bereits 100% der übertragenden Gesellschaft hält, gilt das vereinfachte Verfahren nach Artikel 531 des Gesellschaftsgesetzes — Verschmelzungsberichte des Vorstands, eine Verschmelzungsprüfung und ein Bericht des Aufsichtsrats sind nicht erforderlich. Die Verschmelzung darf erst vollzogen werden, wenn die Kroatische Nationalbank eine Unbedenklichkeitsentscheidung erlässt. Das Grundkapital der HPB von 161,97 Mio. EUR und die Aktionärsstruktur bleiben unverändert — übertragen werden nur Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Der Kaufpreis wurde mit 15 Mio. EUR angegeben.
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