Unabhängige Bewertung vs. Käuferangebot: Wie Sie Ihr Unternehmen nicht zu billig verkaufen
Der Käufer sendet ein Angebot. Ist es gut? Ohne unabhängige Bewertung lässt sich das nicht wissen — und genau dann verkaufen Eigentümer oft zu billig. Die Bewertung ist Ihre Verhandlungsmacht.
Was dieser Leitfaden abdeckt
1. Warum das erste Angebot oft zu niedrig ist2. Bewertung als Verhandlungsmacht3. Was eine Bewertung glaubwürdig macht4. Wann man die Bewertung einholt1. Warum das erste Angebot oft zu niedrig ist
Käufer — besonders erfahrene Fonds — beginnen mit einem niedrigeren Angebot. Ohne eigenen Wertanker hat der Eigentümer nichts zum Vergleich und riskiert, eine Summe anzunehmen, die groß wirkt, aber real unter dem Markt liegt.
2. Bewertung als Verhandlungsmacht
Eine unabhängige Bewertung auf Basis vergleichbarer Transaktionen liefert einen objektiven Referenzpunkt. Sie ermöglicht es, dem Angebot des Käufers begründet zu begegnen, und hebt oft den Endpreis.
3. Was eine Bewertung glaubwürdig macht
- Normalisiertes EBITDA (nach Abzug eigentümerspezifischer und einmaliger Kosten)
- Multiples vergleichbarer Transaktionen Ihrer Branche
- Plausibilitätsprüfung mit mehreren Methoden
- Eine unparteiische Quelle — nicht der Käufer
4. Wann man die Bewertung einholt
FAQ
Braucht man vor dem Verkauf eine unabhängige Bewertung?
Ja. Ohne objektiven Referenzpunkt ist schwer einzuschätzen, ob das Angebot des Käufers gut ist — deshalb verkaufen Eigentümer oft zu billig.
Wie hilft eine Bewertung in Verhandlungen?
Sie liefert einen objektiven, auf vergleichbaren Transaktionen basierenden Referenzpunkt, mit dem man dem Angebot begründet begegnen und oft den Endpreis heben kann.
Kennen Sie Ihren Wert
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